WAS MACHEN K†NSTLER IM URLAUB?                                 studio.guentherthaler@gmail.com

ăEin gro§er KŸnstler kopiert, ohne seine Quellen offen zu legen.

Description: Description: Macintosh HD:Users:benjaminthaler:Downloads:qrcode.jpeg[É]OriginalitŠt existiert nicht. Es ist eine Weiterentwicklung dessen, was schon gemacht worden ist. Es ist wie die DarwinŐsche Evolution des aufrechten Gangs. Es gibt niemanden, der das als Erster gemacht hat.Ň
(
Maurizio Cattelan in Thornton, Sarah: 33 KŸnstler in 3 Akten. Frankfurt a.M. 2015, Seite 174 ff.)

Der Titel unserer Ausstellung bezieht sich auf eine Werkserie der KŸnstlerin
Jennifer Dalton, die in ihrer Werkserie What Does An Artist Look Like eine
ganz Šhnliche Frage klŠren wollte.


Texte und Bilder der Winkleman Gallery

 

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SelbstportrŠt als FontŠne

frei nach Bruce Nauman, Farbfotografie 2015, 10x15 cm, Auflage 6

 

 

ŇThe true artist is an amazing luminous fountainÓ Bruce Naumann.

 

 

Texte und Bilder

 

 

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Die Badenden: Rothaarige, Blondine, BrŸnette, Schwarzhaarige (v. oben nach unten)

frei nach Picasso, 2015, Farbfotografie 30,5 x 40,5 cm, Auflage 6

Das Thema der Badenden war fŸr Picasso immer dann von Bedeutung, wenn er an Knotenpunkten kŸnstlerischer Umorientierung anlangte. †ber die Erkundung der bewegten Aktfigur suchte er neue formale und inhaltliche Lšsungen. So wird abermals deutlich, dass dieser innovative KŸnstler der Anregung durch die Gegenstandswirklichkeit und der eigenen Lebenserfahrung wesentlich bedurfte.

Text der Staatsgalerie                               

 

Bild der Staatsgalerie

 

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…l auf Holz

frei nach David Hockney, Holztisch, Leinšl, Ipad-Screenshot, 2015 30,5 x 40,5 cm, Auflage 6

David Hockney begann mit 74 Jahren aquarellartige Landschaften professionell auf dem Ipad zu malen. Au§erdem ist er bekannt fŸr gro§e Collagen aus einzelnen Polaroidfotos.

 

Text und Bilder auf wordpress

 

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Dinah eine Treppe herabsteigend

frei nach Marcel Duchamp und Gerhard Richter, 2015 Farbfotografie, 30,5 x 20,2 cm, Auflage 6.

 

Duchamp
Das Bild ist ein SchlŸsselwerk der klassischen Moderne und zŠhlt zu den bekanntesten Kunstwerken des 20. Jahrhunderts. Es ist ein Versuch, mit malerischen Mitteln eine Bewegung darzustellen. Duchamp geht das Problem auf eine neue Art an. Er greift dabei die neuartigen Ideen des Kubismus und vor allem des italienischen Futurismus auf.

Duchamp verfŠhrt nach dem futuristischen Prinzip des ăDynamismusŇ und der SimultaneitŠt.


Quelle, Bilder, weitere Infos

 

Richter

Mit seinem GemŠlde Ema (Akt auf einer Treppe) von 1966, dem eine Farbfotografie seiner Frau zugrunde lag, zitierte Richter eines der bekanntesten GemŠlde der Neuzeit, den Akt, eine Treppe herabsteigend (1912) von Marcel Duchamp.

Richter auf wiki.de

 

 

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Description: Description: C:\Users\Dinah Guenther\Desktop\Was machen Kunstlehrer im Urlaub\Gartenschlauch\1.JPG

 

Édass diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist.

frei nach Joseph Kosuth, 2015, Farbfotografie

59,8 x 40,5 cm, Auflage 6


Die Idee war ein Kunstwerk im Sinne Kostuths zu entwickeln. Der gerade gekaufte Gartenschlauch schien das geeignete Ausgangsmaterial um damit eine Doppelung aus Wort und Gegenstand zu schaffen, Šhnlich der Arbeit One and Three Chairs von Kosuth. Leider war der Schlauch zu kurz. Nach diesem ăIrrtumŇ entschieden wir uns selbstbewusst diese Arbeit nach einem weiteren Werk Kosuths zu benennen:
...das diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist.  welches von Kosuth 1993 an der Fassade des Stuttgarter Hauptbahnhofs verwirklicht wurde.


One_and_Three_Chairs auf wiki.de

Dazugehšrige Abbildung von moma.org

 

Artikel und Bild aus der Stuttgarter Zeitung

 

 

 

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TwomblyŐs Vesperbrettle

frei nach Cy Twombly, 2015, 30 x40 cm, Feigen auf Schneidebrett, Lippenstift, Unikat.

 

Deutlich sichtbar hatte eine kambodschanische Ausstellungsbesucherin im Juli 2007 einen Kussmund auf einem von Twomblys schlicht wei§en GemŠlde hinterlassen. Zwar sagte sie spŠter, die Tat sei "ein Akt der Liebe" gewesen. Das Gericht zeigte sich jedoch unbeeindruckt. Sie sollte nicht nur die Restaurierungskosten von 18.400 Euro bezahlen, sondern auch die Verfahrenskosten. In einem ersten Verfahren hatten die KlŠger Schadensersatz von zwei Millionen Dollar gefordert. Sie entschuldigte sich und wurde zu einer Geldstrafe von 1500 Euro und 100 Stunden Sozialarbeit verurteilt. Im Interview mit der SŸddeutschen Zeitung erklŠrte die "Vandalin", der Kuss sei ein kŸnstlerischer Akt gewesen, "wie ein Verschmelzen meiner Person mit dem Bild". Das Bild sei durch die zusŠtzliche Farbe "noch schšner und lebendiger geworden". Bekannt ist Twombly fŸr Bilder, die wie Kritzeleien aussehen.


Quelle Spiegel.de

 

Das Feigenblatt wurde in der Kunst traditionell dafŸr verwendet um obszšne oder unschickliche Sachverhalte zu Ÿberdecken.

Feigenblatt auf wiki.de

 

 

Ein exemplarischer Twombly

 

 

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Description: Description: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/35/Bidet_weiss.jpg/220px-Bidet_weiss.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

Fountain II

frei nach Duchamp, 2015, Bidet und WaschbeckenstŠnder, gefunden, Unikat.

 

Fountain (FontŠne) ist ein Ready-made von Marcel Duchamp aus dem Jahr 1917. Das Objekt, ein mit ăR. MuttŇ signiertes handelsŸbliches Urinal aus einem SanitŠrgeschŠft, zŠhlt zu den SchlŸsselwerken der modernen Kunst. Seine ăNicht-AusstellungŇ bei der gro§en Schau der Society of Independent Artists im New Yorker Grand Central Palace im April 1917, fŸhrte zu einer Kontroverse Ÿber den Kunstbegriff.


Fountain auf wiki.de

 

Bidet war vor 400 Jahren das franzšsische Wort fŸr ăkleines PferdŇ[– in altfranzšsisch bedeutet bider traben. Diese merkwŸrdige Etymologie kam dadurch zustande, dass frŸhe Formen von Bidets auf einem Gestell befestigt waren und man bei der Benutzung aufsteigen musste.


Bidet auf wiki.de

 

(Siehe auch SelbstportrŠt als FontŠne)

 

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The Physical Impossibility of Hunger in the Mind of Someone Eating

 

frei nach Damien Hirst 2015, Gelatine, Aquarellfarbe, FischstŠbchen gebraten, Grš§e variable, Auflage 6.

 

The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living (deutsch Die physische Unmšglichkeit des Todes in der Vorstellung eines Lebenden) ist ein Kunstwerk des britischen KŸnstlers Damien Hirst aus dem Jahr 1991: In einer Vitrine befindet sich ein in Formaldehyd konservierter Tigerhai mit weit aufgerissenem Maul. Das Werk entstand im Auftrag des KunsthŠndlers Charles Saatchi, der es 2004 fŸr 6,5 Millionen Pfund (9,3 Millionen Euro) an Steven A. Cohen verkaufte. 2006 musste der Hai ausgetauscht werden, nachdem sein Kšrper begonnen hatte, sich aufzulšsen. The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living gilt als eine Ikone der Kunst der 1990er-Jahre und ist eines der Werke, die Damien Hirsts Ruhm begrŸndeten. Infolge des Austauschs des Hai-PrŠparats entbrannte eine Diskussion um den Wert dieses Kunstwerks und dessen Dauer.
Hirst wurde vor allem durch provozierende Plastiken bekannt, die sich mit Themen Tod, Religion, Leben oder Konsumkultur befassen.


Éauf wiki.de

 

Infos und Bilder auf damianhirst.com

 

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This is not art (yet)

frei nach Steve Giasson, 2015, Outdoor Sticker, 5cm, Auflage 250.

 

Der kanadische KonzeptkŸnstler Steve Giasson beschŠftigt sich mit der Demystifizierung von Dantos Transfiguration. Mit This is not a work of art (yet) (2011) kehrt er dessen Brillo Box-Metapher um. Das Werk konstatiert, dass es sich in seinem Falle nicht um ein Kunstwerk handele, obwohl ganz offensichtlich das Gegenteil zutrifft, denn die Arbeit ist eindeutig als solches zu erkennen. Im gleichen Zuge suggeriertăyetŇ, dass es durchaus noch zum Kunstwerk werden kann und wird. Diese spitzfindige Drehung gewinnt noch dadurch an PrŠgnanz, dass der KŸnstler das fŸr Warhol wichtigste kŸnstlerische Verfahren anwendet: den Siebdruck. Giassons Werk wird zur Arbeit an der Grenze von Kunst und Nicht-Kunst; es thematisiert – und realisiert in der Wahrnehmung des Rezipienten – die dauernde Verschiebung dieser Grenze und den †bergang von Nicht-Kunst zu Kunst, vom ănicht (Kunst)Ň zum blo§en ănoch nicht (Kunst)Ň zum schlie§lichen ădoch (Kunst)Ň. Die ErklŠrung von Nicht-Kunst zu Kunst verkehrt sich in die ErklŠrung von Kunst zu Nicht-Kunst. Die Sto§richtung wird deutlich, die Giasson in dieser und anderen Arbeiten verfolgt: die unmšgliche †berwindung der Kunst durch die Kunst.

Kunstforum Nr. 232, 2015, S.42ff

 

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Diese BroschŸre als PDF-Download und www.benjaminthaler.de/urlaub.pdf